Grasjoch - Hochalpila Bahnen St. Gallenkirch Montafon - Österreich

obermoser arch-omo zt gmbh architektur

Projektangaben

Projektbeschreibung

Die Silveretta Montafon Bergbahnen AG hat den Wunsch geäußert, zwei getrennt erschlossene Schigebiete zu einem großen attraktiven Ganzen zu verbinden. Nach langwierigen Vorplanungen beauftragte die Silvretta Montafon Bergbahnen Gesellschaft Architekt Obermoser mit Hilfe hochwertiger Seibahntechnik eine zweckmäßige und nach international ästhetischen Maßnahmen entsprechende Architektur zu kreieren.
Das Gesamtprojekt umfasst die Planung und Realisierung von Talstation, Mittelstation und Bergstation. Im Zuge der Einreichung zum materialPREIS 2015 wird die Mittelstation in der Kategorie Kunststoff und Biopolymer eingreicht.

Die Mittelstation, auf 1.975 m Höhe, ist eine Doppelstation. Hier endet die Grasjochbahn als Verbindungsbahn von St. Gallenkirch und hier befindet sich ebenfalls die Talstation der Hochalpilabahn. Die gesamte Anlage ruht an der Kante des Talabhanges vom Grasjoch und bildet daher eine markante Silhouette an der Hangkrone. Diese neue Erscheinung wird mit dem ebenfalls an der Hangkante liegenden Restaurant, samt Bar und Terrassenflächen, bewusst inszeniert und gesteigert. Die seitlichen Hänge zum Joch sind in das architektonische Konzept mit einbezogen. Die architektonische Gestaltung entwickelt sich aus einem Spiel mit neuen Materialien, den Raumkonzepten und den Konstruktionserfordernissen der technischen Anlagen.

Die eingesetzten raumbildenden und tragenden Elemente des Stationsbauwerkes wirken durch ihre Charakteristik federleicht. Die Bauten und ihre freitragenden Stahlkonstruktionen wurden mittels einer transparenten Membrane überzogen und bespannt. Die Hülle lässt die Abläufe in der Station sichtbar und erlebbar werden. Die Mittelstation mit ihrer freitragenden Stahlkonstruktionen ist mittels einer transparenten Membrane überzogen und bespannt. Durch das sehr geringe Gewicht der Membrane und dem damit einhergehenden, geringeren Stahlverbrauch der Unterkonstruktion wird in allen Belangen den Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Naturschutzes Rechnung getragen. Trotz der Membranmaterialstärke von ca. 0,2 mm ist die Station sämtlichen witterungsbedingten Einflüssen in ihrer exponierten, alpinen Lage gewachsen. Im Kontrast dazu definiert der massive Stahlbetonsockel des Bauwerkes die Verankerung des Gebäudes am natürlichen Jochabhang deutlich.

Materialien

Texlon ETFE Folienmembran
Vector Foiltec GmbH, Bremen

Kategorien

Materialklasse:

Unternehmen

obermoser arch-omo zt gmbh architektur
Herzog Otto Straße 8
6020 Innsbruck
Deutschland
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Fotograf: Markus Bstieler, Daniel Zangerl

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