Beschichten: fest & flüssig

Beschichten: fest & flüssig Wissen

Beim Beschichten wird, wie beim Fügen, der Zusammenhalt im Material durch Einbringen von Stoffteilchen verstärkt. Es wird eine haftende Schicht auf dem Werkstück aufgebracht und somit veredelt.

Plattieren

Durch Druck und Hitze wird eine feine Metallfolie auf ein anderes Substrat aufgebracht. Mit diesem Verfahren kann das Substrat die Eigenschaften des verwendeten Metalls erhalten: antibakteriell, kratzfest, korrosionsbeständig, dekorativ, abschirmfähig, wärme- und stromleitend.

> Aufwalzen mittels Druck

> Aufschweißen mittels Hitze

> Ionenplattierend mittels Verdampfung unter Vakuum

> Walzschweißplattieren mittels Druck und Hitze

> Als Substrat kann jegliches Material verwendet werden das nicht anfällig für das jeweilige Plattierverfahren ist. So wird z.B. Parkett plattiert um eine Holzmaserung mit Metallopitk zu erhalten

> ein Substrat wird plattiert um es zu schützen, ästhetischer zu gestalten oder um dem Substrat gewisse Eigenschaften des Metalls zu geben

> Zur Herstellung von Schichten mit hohen technischen Ansprüchen (z.B. Veränderung der elektrischen Eigenschaften von Kunststoffen)

> Geringer Anteil gasförmiger Verunreinigungen in den Schichten

Pulverbeschichten

Dieses Verfahren wird genutzt um in der Regel elektrisch leitfähige Werkstücke mit Pulverlacken zu beschichten. Dabei wird das Pulver aufgesprüht und anschließend bei Temperaturen zwischen 140°C und 200°C eingebrannt.

> Elektrostatischer Sprühnebel

> Fluidisierungsbad

> Organische, meist duroplastische Beschichtungspulver

> Es werden hauptsächlich Metalle, inzwischen aber auch Hölzer beschichtet

> Automobilbranche

> Haushaltsgeräte

> Metallmöbel

> Gartenmöbel

> Fahrräder, etc.

> Ohne Lösungsmittel> Oberflächen sind von hoher chemischer und mechanischer Beständigkeit

> Meist nur für Metalle geeignet (Kunststoffe schmelzen)

> Hohe Energiekosten

Bemalen

Beim Bemalen werden eine oder mehrere, meist flüssige, Beschichtungen auf Oberflächen im Innen- und Außenbereich und an Objekten hergestellt. Diese Beschichtungen umfassen sämtliche sichtbaren und nicht sichtbaren Vor- und Schlussbeschichtungen, die sowohl dekorative aber auch funktionale Ansprüche erfüllen.

> Ausgleichen, Grundieren, Spachteln, Glätten, Schleifen, etc.

> Lasieren, Marmorieren, Strukturieren, etc.

> Spritzen, Streichen, Tauchen, Tapezieren, Walzen, etc.

> Unterschiedlichste Materialien

> Unterschiedlichste Untergründe

> Dekor für Beton-, Holz-, Kunststoff-, Metall-, Putz- und Steinoberflächen, etc.

> Oberflächenschutz gegen Feuchtigkeit, Hitze, Rost, Schlag, Schmutz, etc.

> Einfaches und günstiges Gestaltungsmittel

> Teilweise umweltfreundlich

> Farben können ausbleichen oder abplatzen

Drucken

Nahezu alle Werkstoffe wie Glas, Acryl, Holz und Metall lassen sich heute bedrucken. Vor allem der industrielle Tintenstrahldrucker hat sich rasant weiterentwickelt und bietet vielseitige Möglichkeiten. Digitaldruck auf Papier und Textilien gehört längst zum Standard.

> Digitaldruck

> Großformatdruck

> HPL-Platten mit Digitaldruck

> Tapetendruck

> Plattendirektdruck

> Glasdruck

> Textildruck

> Sublimationsdruck

> Folien

> Nahezu alle Materialien

> Fassaden

> Werbung

> Möbelbau

> Messebau

> Schilder

> Textilien

> Tapeten, etc.

> Qualität und Haltbarkeit der Drucke steigen

> Individuelle Oberflächen ab Stückzahl 1

> Großflächige Grafiken auf verschiedenen Bauteilen

> Standards sind nur von kurzer Dauer (schnelle Entwicklung)

Emaillieren

Beim Emaillieren wird das Email oder die Emaille, eine Masse anorganischer Zusammensetzungen (meist aus Silikaten und Oxiden), auf das Trägermaterial durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht und getrocknet. Anschließend wird es bei ca 780-900°C und kurzer Brenndauer (10-30 Minuten) gebrannt. Das Email schmilzt dabei und bildet einen glatten und glänzenden Glasüberzug. Anschließend können weitere Schichten oder ein Dekor aufgebracht werden.

> Konventioneller Emaillierung

> Direktemaillierverfahren

> Kombiniertes Verfahren

> Metall, Glas

> Veredeln und Einfärben von Obeflächen

> Schmuck

> Große Farbvielfalt

> Opake Beschichtung möglich

> Korrosionsschutz

> Aufwendiges Verfahren: das Material muss vorbehandelt werden

> Verringert die Biegefestigkeit bei der Anwendung auf Glas

> Da die Emailschicht spröder ist als das darunter liegende Material, kann die Oberfläche brechen oder abplatzen

Lackieren

Das Lackieren dient dazu Oberflächen verschiedenster Produkte vor äußeren Einflüssen zu schützen und zu versiegeln, aber auch um sie zu verzieren. Welches Verfahren letztendlich angewendet wird, ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. von der gewünschten Oberflächenqualität, vom Budget, oder vom Wunsch ein umweltfreundliches Verfahren zu verwenden.

> Nicht zerstäubendes System

> Zerstäubendes System

> Nitrolacke

> Polyurethanlacke

> Säurehärtende Lacke

> UV-Lacke

> Ungesättigte Polyesterlacke

> Schellack

> Öle und Wachse

> Schmückende Lackschicht auf Möbeln, Oberflächenversiegelung etc.

> Schutz vor Umwelteinflüssen: z.B. Verwitterung bei Holz oder Korrosion bei Metall

> Schutz von Oberflächen vor mechanischen und chemischen Einflüssen

> Es werden immer mehr natürliche Lacke von der Industrie hergestellt

> Zum Teil sehr aufwändige und komplizierte Verarbeitung nötig

> Die Verfahren sind teilweise gesundheitsgefährdend (Absaugung) und die Lacke können durch Ausdünstungen umweltbelastend sein

Lexikon

Beim Bemalen werden eine oder mehrere, meist flüssige, Beschichtungen auf Oberflächen im Innen- und Außenbereich und an Objekten hergestellt. Diese Beschichtungen umfassen sämtliche sichtbaren und nicht sichtbaren Vor- und Schlussbeschichtungen, die sowohl dekorative aber auch funktionale Ansprüche erfüllen.

Nahezu alle Werkstoffe wie Glas, Acryl, Holz und Metall lassen sich heute bedrucken. Vor allem der industrielle Tintenstrahldrucker hat sich rasant weiterentwickelt und bietet vielseitige Möglichkeiten. Digitaldruck auf Papier und Textilien gehört längst zum Standard.

Beim Emaillieren wird das Email oder die Emaille, eine Masse anorganischer Zusammensetzungen (meist aus Silikaten und Oxiden), auf das Trägermaterial durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht und getrocknet. Anschließend wird es bei ca 780-900°C und kurzer Brenndauer (10-30 Minuten) gebrannt. Das Email schmilzt dabei und bildet einen glatten und glänzenden Glasüberzug. Anschließend können weitere Schichten oder ein Dekor aufgebracht werden.

Das Lackieren dient dazu Oberflächen verschiedenster Produkte vor äußeren Einflüssen zu schützen und zu versiegeln, aber auch um sie zu verzieren. Welches Verfahren letztendlich angewendet wird, ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. von der gewünschten Oberflächenqualität, vom Budget, oder vom Wunsch ein umweltfreundliches Verfahren zu verwenden.

Durch Druck und Hitze wird eine feine Metallfolie auf ein anderes Substrat aufgebracht. Mit diesem Verfahren kann das Substrat die Eigenschaften des verwendeten Metalls erhalten: antibakteriell, kratzfest, korrosionsbeständig, dekorativ, abschirmfähig, wärme- und stromleitend.

Dieses Verfahren wird genutzt um in der Regel elektrisch leitfähige Werkstücke mit Pulverlacken zu beschichten. Dabei wird das Pulver aufgesprüht und anschließend bei Temperaturen zwischen 140°C und 200°C eingebrannt.

Verschaffen Sie sich den kreativen Freiraum und die Materialien, die Sie brauchen