Leder

Leder Wissen

Leder ist ein Material aus der Haut eines Tieres, das durch den Prozess des Gerbens gewonnen wird und auf Grund seiner guten Eigenschaften häufig für Bekleidungsstücke wie z.B. Schuhe oder Hosen genutzt wird.

Definition

Leder ist ein Naturprodukt, das aus den Häuten von Tieren besteht und durch einen nachfolgenden Prozess konserviert wird. Das sehr strapazierfähige und langlebige Material ist unverwechselbar in seiner markanten Schönheit. Auf Grund der positiven Eigenschaften von Leder ist es ein kostbares Produkt, das in sämtlichen Bereichen eingesetzt wird. Man entdeckte, dass die Häute besser zu verarbeiten sind wenn sie eingefettet oder in eine Brühe eingelegt werden, welche mit pflanzlichen Faserteilen versetzt ist. Dieses Vorgehen, das sich Gerben nennt, entwickelte sich im Mittelalter zum Handwerksberuf. Der Gerbprozess dauerte Monate bei dem die Häute und Felle mindestens sechs- bis siebenmal umgeschichtet wurden. Bis heute gibt es weltweit 300 unterschiedliche Möglichkeiten des Gerbens.Durch die Industrialisierung wurden in der jüngeren Geschichte wesentliche Fortschritte in der Lederherstellung gemacht. Die Entdeckung der gerbenden Chromsalze im Jahre 1858 war ein weiterer Durchbruch und wird bis heute im Gerbprozess verwendet. Das Gerben mit pflanzlichen Substanzen ist allerdings auch heute noch von großer Bedeutung.

In der Bekleidungs- und Schuhindustrie ist die Verwendung und Verarbeitung von Leder stark verbreitet. Leder findet allerdings auch in anderen Sparten Anwendung. So z.B. für Taschen, Taschen, Sitzbezüge im Auto, als Fensterleder zum reinigen von Glasscheiben und in der Möbelindustrie als Bezüge für Sessel oder Sofas. In der Buchbinderei werden Ledersorten wie Kalbs- und Schafsleder für Einbände genutzt.

Die Tierhaut wird meist von Säugetieren genommen, wie z.B. von Schweinen, Schafen, Ziegen, Wild oder Rindern. Die abgezogene Haut neigt bei Nässe zur Fäulnis und bei Trockenheit zu Rissen, weshalb es wichtig ist, die Tierhäute mit geeigneten Gerbstoffen zu konservieren.Die Haut wird aus verschiedenen Bereichen des Tieres abgezogen, welche unterschiedliche Qualitäten aufweisen. Wird die Haut aus dem Halsteil genommen, so kann man Falten erkennen. Im Flankenbereich sieht man eine nur mäßig feste Struktur.

Gerben

Der Gerbprozess ist in mehrere Schritte unterteilt.Die erste Station ist das Lagern und Sortieren der konservierten Tierhäute.

Die Häute werden in gekühlten Räumen gelagert und vor der Verarbeitung nach Qualitäten sortiert.Nach dem Konservieren werden die Tierhäute geweicht. Das heißt die Tierhäute werden befreit von Blut, Schmutz und Konservierungsstoffen.Nach diesem Prozess folgt das Entfleischen. Dabei werden Gewebe-, Fleisch- und Fettreste mit einem Messer entfernt. Mit Hilfe von Kalk- und Schwefelverbindungen lösen sich beim Äschern die Haare vom Fell.Danach wird das Fell mit Säure und Salz für das Gerben vorbereitet.Der eigentliche Gerbprozess erfolgt unter Verwendung der geeigneten Gerbstoffe. Diese können die Eigenschaften und Farbe der Tierhaut beeinflussen. Die nun nassen Leder werden durch Walzen geführt und dabei entwässert. Die Tierhäute werden anschließend wieder neutralisiert.Danach kann das Leder eingefärbt werden, worauf eine Trocknung folgt. Damit das Leder nach der Trocknung weich bleibt, wird es maschinell gestollt, also gebogen, geknetet und gedehnt.

Um das Leder abschließend für die finale Verarbeitung fleckenunempflindlich und wasserabweisend zu machen, wird es zugerichtet, also eine deckende Farbschicht aufgetragen.

Leder ist in seinen Eigenschaften sehr vielfältig und einzigartig. Die verschiedenen Eigenschaften sind auf das Leben der Tiere und auf die Gerb- und Färbprozesse zurückzuführen. Die beliebten Eigenschaften sind: > die Haftfestigkeit der Schichten> die Reibechtheit der Lederoberseite> das gute Verschleißverhalten> die Wassertropfenechtheit> die Wasserdampfdurchlässigkeit und – aufnahme > die Wärmebeständigkeit und Lichtechtheit.

Bereits in der Frühgeschichte der Menschheit wurden die Felle und Häute der Tiere als eine Bereicherung erkannt und verarbeitet. Die Ausbeute der Jagd lieferte somit nicht nur Nahrung sondern auch wärmenden Schutz vor der eisigen Kälte. Aber die Felle und Tierhäute wurden nicht nur als Bekleidung eingesetzt. Man benutzte sie auch zur Bespannung und Auspolsterung der Behausung. Durch Räuchern über einer offenen Feuerstelle wurden die Felle haltbar gemacht.

Sorten & Arten

Baby-Calf ist die Haut von Kälbern. Es sind keine Felle mit glatten Narben ohne Prägung. Das fertige Leder ist leicht glänzend. Es wird gerne für Jacken, Röcke und Sakkos verwendet.

Blankleder ist Rindsleder, das mit einem pflanzlichen Gerbstoff behandelt wurde. Es kann als naturales oder gefärbtes Leder verwendet werden und hat meistens ein leichtes Gewicht. Dieses Leder wird nach der Fläche verkauft. Es wird gerne für Aktentaschen, Hosen oder Gürtel verwendet.

Dieses Leder wird aus dem Fell eines Büffelkalbs gewonnen. Es weist einen sehr weichen Griff auf und ist sehr langlebig. Büffelkalbleder wird hauptsächlichen für Jacken, Hosen, Rucksäcke und Taschen verwendet.

Büffelleder ist eine verhältnismäßig schwere Qualität und wird aus Büffelhäuten hergestellt. Es eignet sich besonders für Jagdhosen, Rucksäcke und Sakkos.

Aus den Fellen von Elchen gewonnenes Leder, das leicht und geschmeidig ist.

Dieses Leder ist zum füttern von Schuhen, Taschen und vielem mehr geeignet. Hierfür können alle Lederarten verwendet werden.

So wird die Haut bezeichnet die aus dem Schulter- und Nackenbereich eines Großviehs, mit oder ohne Kopf genommen wird. Es eignet sich für Gürtel, Aktentaschen und Schulranzen.

Das Fell eines jungen Rindes, welches die 14 kg Grenze nicht überschreiten darf.

Das Leder stammt aus den oben genannten Fellen. Es ist ein sehr weiches, langlebiges Leder. Es wird hauptsächlich für Jacken, Blazer, Blousons oder Kleinkinderhosen eingesetzt.

So werden alle Lederarten bezeichnet, die aus Häuten einer Rinderrasse hergestellt werden. Auf Grund ihrer Eigenschaften werden diese Leder gerne für Motorradbekleidung verarbeitet.

Von einem Schaf stammende Felle. Auf Grund des Wärmerückhaltevermögens wird es gerne für Jacken und Westen eingesetzt.

Dieses Leder stammt aus den Häuten des Haus-, Nabel- und Wasserschweines. Es wird gerne als Futterleder verwendet.

Ein leichtes und sehr strapazierfähiges Leder, das aus den Häuten der Ziege gewonnen wird. Wegen seiner samtigen Oberfläche eignet es sich für sämtliche Bekleidungsarten.

Ein sehr dünnes edles Leder, eingesetzt in der Bekleidung und anderen Lederartikel.

Be- & Verarbeitung

Die Verarbeitungsfläche von Leder ist begrenzt durch die Natur, weshalb ein Produkt aus Leder oft aus mehreren Stücken besteht. Die Ledergröße wird üblicherweise in Quadratfuß angegeben. Für das Zuschneiden des Leders werden scharfe Messer benötigt oder die Stücke werden herausgestanzt. Bei der Konfektionierung muss auf Fehler im Leder, wie z.B. auf Flecken, ungleichmäßige Färbung oder kleine Löcher geachtet werden. Spezielle Nähmaschinen können die Verarbeitung des Leders wesentlich erleichtern.

Lexikon

Die Rückenseite des Leders

Bezeichnet das Entwässern des Leders bei der Herstellung, um den Trockenprozess zu verkürzen.

Leder, das mit einem Anilinfarbstoff gefärbt wurde. Das Leder ist in der Regel sehr teuer und wertvoll. Die Oberfläche lässt trotz der Färbung die Beschaffenheit des Hautmaterials erkennen. Die Poren der Oberfläche sind nicht versiegelt, daher ist das Leder sehr schmutzempfindlich.

Es wird geprüft wie leicht das Leder Verfärbungen und Schmutz annimmt. Das Anschmutzverhalten wird von der obersten Schicht (Top Coat) auf dem Leder bestimmt.

Aus ASA- Leder werden Arbeitsschutzartikel hergestellt. Hierzu wrden meist die Häute vom Rind oder Schwein verwendet. Durch den Einsatz bestimmte Beschichtungen können diese Leder zum Beispiel schwerentflammbar, wasser- oder ölabweisend gemacht werden.

Der Widerstand gegen das Ausbleichen wird mit der Lichtechtheit geprüft. Die Lichtechtheit wird anhand eines Blaumaßstabes gemessen. Es werden acht blaue Wollstreifen absteigender Lichtechtheit gemeinsam mit der Probe UV- Licht ausgesetzt und danach verglichen. Die Bezeichnung hervorragende Lichtechtheit entspricht in Mitteleuropa einer Belichtungszeit von 700 Tagen.

Kalbsleder mit glatten Narben ohne Prägung.

Ein Test, bei dem das Knickverhalten geprüft wird.

Beizen macht die Rohhaut für die Gerbung aufnahmefähiger. Mittels Enzymen wird die Haut weicher und geschmeidiger gemacht.

Leder bei dem mehr als 0,15mm Schichtstärke aufgetragen wird, muss als „beschichtetes Leder“ bezeichnet werden.

Das Leder wird mit natürlichen Substanzen gefärbt. Es ist mäßig gefettet und manchmal gewachst.

Als Blöße wird die haarlose, geäscherte Haut bezeichnet.

Das Leder ist offen, narbenseitig leicht geschliffen und weißt eine samtige Oberfläche auf.

Weiß-graues, dünnes und feines Schafs- oder Ziegenleder.

Wildlebende Rentiere werden in Kanada als Cariboo bezeichnet. Das Leder dieser Tiere zählt zu der Gruppe der Wildleder.

Handschuhleder, das aus der Haut eines in Südamerika lebenden größeren Wassernagetieres gewonnen wird.

Andere Bezeichnung für Lammleder

Cordovan-Leder ist Pferdeleder und wird für Schuhe verwendet. Das Pferdeleder ist sehr teuer, da man nur das Leder aus den Hinterflanken schwerer Kaltbutpferde verwenden kann.

Leder, das auf der Oberseite lackiert oder mit einem dünnen synthetischen Film überzogen ist.

Leder mit einer Stärke von mehr als 1,4 Millimeter.

Das Kernstück der Haut nach dem Entfernung von Bauch und Hals.

Ist der Hautteil, der nach dem Abtrennen der beiden Flanken anfällt.

Leder vom Schaf, das mit der geschliffenen Fleischseite nach außen und der Wollseite nach innen getragen wird.

Die Leder werden wie Textilien nach der Gerbung in einem Anilinfarbstoff eingefärbt.

Je höher die Echtheit eines Leders ist, desto besser ist das Leder. Es wird geprüft wie lange das Leder unter bestimmten Einflüssen im Orginalzustand bleibt.

Lederkanten werden mit Hilfe eines Einschlagsmessers eingeschlagen.

Beim Entfleischen wird die Haut vom Fleisch getrennt. Früher benötigte man dafür spezielles Werkzeug, inzwischen wird maschinell entfleischt.

Leder von exotischen Tieren, dazu zählt auch das Reptilienleder. Das Leder ist sehr kostbar, da es eine geringere Dehnungsfähigkeit und effektiv nutzbare Fläche hat als Leder von Säugetieren.

Um das Leder nach dem Gerben auf die gewünschte Stäke zu bringen wird die Fleischseite abgehobelt.

Fehler, die nach längerer Lagerung auftreten können. Die Fehler entstehen beim Gerben, wenn zu viel Fett auf der Haut bleibt.

Bezeichnung eines Narbenspaltleders vom Schaf.

Ein für Möbelbezüge verwendetes gedecktes Nappaleder vom Rind .

Ohne Verwendung von Chrom gegerbtes Leder.

Auf ein bereits vorgefärbtes Glattleder wird nochmals eine deckende Farbschicht aufgebracht, um das Leder strapazierfähiger zu machen.

Die Hauptaufgabe bei der Lederherstellung besteht aus dem Gerben. Hierbei wird das Leder konserviert um dessen Zersetzung zu verhindern.

Ist ein weißgegerbtes Handschuhleder, bei dem die Farbe nur oberflächlich aufgetragen wird.

Das Leder erhält durch eine besondere Art der Zurichtung einen metallisch-goldenen Glanz.

Begreifen der Eigenschaften eines Gegenstandes hinsichtlich dessen Materialbeschaffenheit. Ganzheitlich auch die Lehre des Tastsinnes.

Ist der Teil einer halben Großviehhaut nach Abtrennen der Flanken.

Das Leder wird imprägniert um es wasserabweisend zu machen. Das Leder wird dadurch allerdings nicht so wasserabweisend wie nach einer Oberflächenfärbung.

Rindleder, das weich und wasserdicht zugerichtet, gefärbt und rohgegerbt ist.

Beim Kaschieren wird die Rückseite des Leders mit einer anderen Lederart oder Folie zur Verstärkung verklebt.

Haut von einem Großrind, das in asiatischen Ländern lebt.

Prüfverfahren, um Knarzgeräusche des Leders bei Reibung festzustellen.

Bei diesem Verfahren wird geprüft wie sich die Lederoberfläche verhält wenn sie andauernd geknickt wird.

Durch das Krispeln werden die Narben des Leders hervorgearbeitet.

Die Oberfläche des Leders wird lackiert oder mit einer spiegelglatten Folie überzogen.

Das Rindsleder ist wesentlich dicker als Schweins- oder Lammleder. In der Regel ist Rindsleder so dick, dass es sogar auf ein gewünschtes Maß herunter gespalten werden muss.

Wird am häufigsten bei Bucheinbänden verwendet. Verschieden farbige gleich dicke Lederstücke werden auf einen Bucheinband geklebt.

Das Lickern soll die Beweglichkeit der Hautfasern verhindern. Lickern nennt man das Rückfetten des Bekleidungsleders im Gerbprozess.

Wenn es in der Tierhaut zu Fettablagerungen kommt, kann es sein das unregelmäßige Narben mit unterschiedlicher Dicke entstehen, die sich verschieben lassen.

Als Mastbox bezeichnet man ein kräftiges aber anschmiegsames Leder.

Glattleder, das nachträglich mit Metall versehen wird.

Ein aus Australien, Südostasien und Südafrika stammender Gerbstoff. Es wird die Rinde eines Baumes verwendet, die einen sehr hohen Gerbstoffgehalt hat.

Als Möbelleder werden meist Rindsleder verwendet. In sehr seltenen Fällen findet man auch Schafsleder als Möbelleder.

Nappaleder ist ein griffiges und vollwertiges Leder, das aus Häuten verschiedener Tiere entsteht. Die Häute werden mit der Haarseite nach außen verarbeitet.

Das Leder stammt aus dem Nacken eines kräftgen Bullen. Das Leder wird hauptsächlich im Möbelbereich verarbeitet.

Ein oberflächengefärbtes Glattleder, das von der Optik dem Nubukleder ähnelt.

Nubukleder ist ein sehr stabiles Leder, das eine samtartige Oberfläche aufweist. Das Leder wird narbenseitig geschliffen. Nubukleder hat einen weichen Griff und eine erhöhte Atmungsaktivität. Allerdings ist die Oberfläche verhältnismäßig empfindlicher gegenüber Flecken und Verspeckung.

So wird in Spanien das Schweinsleder genannt, das aus den Häuten wildlebender Nabelschweine gemacht wird. Da diese Tiere in freier Wildbahn leben ist die Verletzungsgefahr höher, weshalb dieses Leder im Vergleich mit mehr Narben versehen ist.

Die Tierhäute werden nicht gegerbt sondern nur getrocknet und gegebenenfalls geölt. Diese Häute werden gerne als Lampenschirme verwendet, da sie transluzent sind.

Das Leder der Hausschweine wird auch Pork genannt.

Kunstleder mit einer sehr glatten Oberfläche und einer antiken Optik.

Ein Rindsleder mit Fettgriff, das durch Gebrauch (Knicken, Dehnen, Schürfen, Kratzen) schnell starke Gebrauchsspuren aufweist.

Ein aus Südamerika stammender Gerbstoff, der aus dem Holz von Bäumen gewonnen wird.

Eine Veränderung der Oberflächenstruktur und Farbe, durch das Eindringen von Flüssigkeit in die Oberfläche des Anilinleders.

Ein sehr angenehmes, warmes Leder mit einer schönen Struktur. Die Oberfläche ist geschliffen und fühlt sich leicht samtig an.

Der sogenannte rote Zerfall trifft häufig bei alten Lederbucheinbänden auf, bei denen das Leder lohgegerbt ist. Dabei übersäuert das Leder und es entstehen irreversible Schäden.

„Ready To Dye“ ist die Bezeichnung für ein Leder, das zum Färben vorbereitet wurde, aber erst durch den Endverkäufer oder Endverbraucher gefärbt wird.

Ein sehr feines Ziegenleder mit unbehandelten Narben. Dieses Leder wird meist für Schuhe und Bucheinschläge verwendet.

Abschleifen des Leders auf einer rotierenden Walze.

Darunter versteht man den Narbenspalt von Schafs-, Lamm- oder Ziegenhäuten.

Schuhsohlen aus Leder können mit diesem Pflegemittel imprägniert werden.

Besonders Rinder liefern eine dicke Haut (5-10 Millimeter), die man in verschiedene Schichten teilen bzw. aufspalten kann.

Veloursleder wird gerne auch als „Suede“ bezeichnet.

Diese Leder werden so beschichtet, dass sie sich bei Sonneneinstrahlung nicht aufheizen. Die Sonnenstrahlen werden nicht wie bei anderen Ledern absorbiert sondern reflektiert.

Dieses Leder wird als Futterstoff für Taschen verwendet.

Anstatt wie bei echtem Saffin Ziegenleder zu verwenden, wird hier Schafsleder verarbeitet.

Ein ungespaltenes Rindsleder, das lohgegerbt ist und gerne als Sohlenleder verwendet wird.

Aufweichen von Leder in einer sich bewegenden Trommel. Dies wird gemacht um das Verkleben der Hautfasern beim Trocknen zu verhindern.

Beim Weichen wird die Rohhaut von Schmutz und Blut gereinigt. Dazu wird die Haut in kaltem Wasser gewalkt.

Bei Wischleder wird auf ein hell gefärbtes Leder eine dunkle Farbe aufgewischt, die eine Zweifarbigkeit erzeugt. Das Wischleder ist auch unter dem Namen Chesterfiel-Leder bekannt.

Dieses Leder stammt von einem asiatischen Hochgebirgsrind und wird hauptsächlich für Taschen, Stiefel und Pferdesättel verwendet.

Ein relativ preiswertes Leder, das sehr widerstandsfähig ist. Ziegenleder ist ein geschmeidiges, biegsames, wasserabweisendes Leder und ist gleichzeitig leichter als andere Lederarten.

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