Umformen

Umformen Wissen

Beim Umformen wird der elementare Zusammenhalt der Teilchen beibehalten, jedoch die vorhandene Struktur durch eine gezielte Umformung verändert.

Biegen und Abkanten

Variablen sind Biegeradius, Biegewinkel und Biegekante. Biegekanten sind nie scharfkantig, sondern haben einen mehr oder weniger großen Radius. Die Größe des Radius hängt vom Material und dessen Stärke ab.

> Schwenkbiegen

> Rollbiegen

> Gesenkbiegen

> Umbördeln

> Falzen

> Umschlagen

> Metalle

> Bleche

> Draht

> Rohre

> Papier

> Pappe etc.

> Kunststoffe lassen sich mit Wärme biegen> Holz kann unter Dampf gebogen werden

> Bleche (z.B. Trapezbleche)

> Winkel oder Verkleidungselemente (Kassetten)

> Büromöbel, Türen und Gehäuse

> gebogene Metallrohre etc.

> Einzel- bis Massenproduktion möglich

> Schnelle Taktzeiten

> Der maximale Biegeradius ist durch die Materialstärke festgelegt

> Mittlere bis hohe Spezialrüstungskosten

Polieren

Bei diesem Feinbearbeitungsverfahren wird meist mit rotierendem Werkzeug von Hand (Autolack) oder maschinell (Stein) poliert. Je nach Material werden verschiedene Polituren (Poliermittel) und Polierträger (Polierscheiben oder -tücher) verwendet. Die Oberfläche ist nach dem Polieren sehr glatt und darum oft glänzend.

> Glanzpolieren

> Hochglanzpolieren

> Spiegelpolieren

> Elektrolytisches Polieren

> Metall

> Stein

> Lack

> Kunststoff

> Glaskanten

> Kalkputz, Tadelakt

> Stucco Veneziano, Stucco Lustro

> Oberflächen zum Glänzen bringen

> Oberflächen verdichten

> Korrosionsschutz

> Glatte und glänzende Oberfläche

> Kann als Spiegel an Orten mit viel Puplikumsverkehr eingesetzt weren, da es nicht splittert

> Empfindlich für Fingerabdrücke, Kratzer, etc.

Prägen

Beim Prägen wird die Materialoberfläche durch Druck, Temperatur und Zeit umgeformt. Es werden dreidimensionale Strukturen aus erhabenen oder vertieften Oberflächen erzeugt.

> Planprägen

> Blindprägen

> Reliefprägen

> Heißfolienprägen

> Strukturprägen

> Mikroembossing

> Metall

> Papier/Pappe

> Kunststoff

> Textil

> Automobilbereich

> Möbelbereich

> Embleme

> Werbemittel

> Visitenkarten, etc.

> Massenproduktion

> Normale bis geringe Einheitskosten

> Hohe Werkzeugkosten

Strangpressen

Der erhitzte Materialblock wird in einem Aufnehmer aufgestaucht und mit einem Stempel durch die Matrize gedrückt. Die diversen Verfahrenstypen unterscheiden sich darin, ob der Stempel als Druckmittel genutzt wird oder nur als Abschluss des Aufnehmers dient.

> Direktes Strangpressen

> Indirektes Strangpressen

> Hydrostatisches Strangpressen

> Metalle

> Glas

> Spezial: Kunststoffe (Extrusion)

> Zur Herstellung von Hohl- und Vollprofilen

> Hoher Umformungsgrad

> Direktes Strangpressen: Gute Strangoberfläche

> Indirektes Strangpressen: Keine Reibung zwischen Pressblock und Aufnehmer

> Direktes Strangpressen: hohe Reibungs- wärme zwischen Pressblock und Aufnehmer

> Indirektes Strangpressen: erschwerte Strangabkühlung

> Hydrostatisches Strangpressen: Es können Dichtungsprobleme durch den enormen Arbeitsdruck entstehen

Thermoumformen

Das Verfahren zur Bearbeitung von Kunststoff wird umgangssprachlich auch als Tiefziehen bezeichnet. Genau genommen handelt es sich aber um eine Thermoumformung (Warmumformung), da die thermoplastischen Materialien durch Hitze und Druck umgeformt werden.

> Vakuumverfahren

> Druckumformen

> Plug-assisted Verfahren

> Twin-sheet Verfahren

> Thermoplastische Materialien (z.B. Kunststoffe)

> Verpackungen

> Sanitäranlagen (Duschwannen)

> Innenausstattungen von Verkehrsmitteln

> Meist geringe Werkzeugkosten

> Geringe Einheitskosten

> Nachbearbeitung (Austrennen)

> Erhebliche Materialkosten

Tiefziehen

Beim Tiefziehen wird dünnes Plattenmaterial mittels Zug und Druck umgeformt (kalt umformen). Je nach Material und gewünschtem Ergebnis kommen verschiedene Techniken zum Einsatz.

> Tiefziehen mit Werkzeugen (Ziehring, Stempel und Blechhalten)

> Tiefziehen mit Wirkmedien (Gase und Flüssigkeiten)

> Tiefziehen mit Wirkenergie (Explosionsumformung)

> Metallblech

> Folie

> Gummi

> Auch thermoplastische Kunststoffe können tiefgezogen werden

> Herstellung einseitig geöffneter Hohlkörper, z.B. Verpackungen (Blechdose)

> Badewannen, Karosserieteile in der Automobilindustrie

> Fassadenverkleidung, etc.

> Schnelle Taktzeit

> Hohe Oberflächenqualität

> Hohe Werkzeugkosten

> Meist Nachbearbeitung (Zuschneiden) notwendig

Weitere Verfahren

Schmieden

Sicken

Eindrücken

Falten

Bördeln

Recken

Walzen

Richten

Stauchen

Lexikon

Variablen sind Biegeradius, Biegewinkel und Biegekante. Biegekanten sind nie scharfkantig, sondern haben einen mehr oder weniger großen Radius. Die Größe des Radius hängt vom Material und dessen Stärke ab.

Bei diesem Feinbearbeitungsverfahren wird meist mit rotierendem Werkzeug von Hand (Autolack) oder maschinell (Stein) poliert. Je nach Material werden verschiedene Polituren (Poliermittel) und Polierträger (Polierscheiben oder -tücher) verwendet. Die Oberfläche ist nach dem Polieren sehr glatt und darum oft glänzend.

Beim Prägen wird die Materialoberfläche durch Druck, Temperatur und Zeit umgeformt. Es werden dreidimensionale Strukturen aus erhabenen oder vertieften Oberflächen erzeugt.

Der erhitzte Materialblock wird in einem Aufnehmer aufgestaucht und mit einem Stempel durch die Matrize gedrückt. Die diversen Verfahrenstypen unterscheiden sich darin, ob der Stempel als Druckmittel genutzt wird oder nur als Abschluss des Aufnehmers dient.

Das Verfahren zur Bearbeitung von Kunststoff wird umgangssprachlich auch als Tiefziehen bezeichnet. Genau genommen handelt es sich aber um eine Thermoumformung (Warmumformung), da die thermoplastischen Materialien durch Hitze und Druck umgeformt werden.

Beim Tiefziehen wird dünnes Plattenmaterial mittels Zug und Druck umgeformt (kalt umformen). Je nach Material und gewünschtem Ergebnis kommen verschiedene Techniken zum Einsatz.

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