Urformen

Urformen Wissen

Beim Urformen wird ein Zusammenhalt von Teilchen geschaffen und somit aus Stoffen verschiedenster Aggregatzustände (flüssig, pulverförmig, gasförmig etc.) ein fester Körper hergestellt.

Gießen
Beschreibung

Beim Gießen wird aus einem formlosen (flüssig, plastisch, pulverförmig) Stoff ein fester Körper gefertigt. Es können Gestalt- und Maßänderungen (Schwund) auftreten, die zuvor berücksichtigt werden müssen. Gießen ist eines der ältesten Verfahren zur Erzeugung von Formen.

> Vakuumguss

> Sandguss

> Druckguss

> Wachsschmelzguss

> Schleuderguss

> Schlickerguss

> Metall (Stahl, Bronze, Aluminium, etc.)

> Kunststoff

> Ton

> Keramik

> Gips

> Spezial: Beton

> Bei der Massenproduktion gleicher Bauteile vorteilhaft gegenüber anderen Verfahren(z.B. Spritzgießen von Kunststoffteilen)

> Weitere Anwendungen sind Abformen, Kunstgießen, Kleinserien, Glockenguss und die Produktion komplexer Bauteile aus Metall

> Geringe Baukostenteile

> Präzise Methode zur Herstellung komplexer, dreidimensionaler Geometrien

> Kostenintensive Ausrüstung

Rapid Prototyping
Beschreibung

Rapid Prototyper, sogenannte 3D-Drucker, sind in der Lage, digitale Daten ohne Umwege direkt in Objekte umzusetzen. Unter dem Begriff „Rapid Prototyping“ werden die verschiedenen Verfahren der Querschnitttechnologie zusammengefasst, deren Grundlage das querschnittsweise Anfügen von Materie ist (Schichtbauverfahren).

> 3D-Druck (3DP)

> Stereolithografie (STL/SLA)> Contour Crafting – Häuser aus dem Drucker

> Fuse Deposition Modelling (FDM) – Schmelzschichtung

> Selektives Lasersintern (SLS) / Selektives Laserschmelzen (SLM)

> Layer Lamtinate Manufacturing (LLM) – Schicht-Laminat-Verfahren

> Gips> Kunststoff

> Edelstahl

> Keramik

> Wachs

> Leichtmetall

> Folie

> Papier

> Verbundstoff

> flüssiges Kunstharz

> Thermoplast

> Legierung, etc.

> Architektur und Design

> Automobilindustrie

> Konsümgüter

> Werkzeugbau

> Medizin, etc.

> Qualitätssteigerung durch optische Bewertung, da einfacher zu beurteilen als ausschließlich über CAD-Daten

> Frühzeitige Fehlererkennung und Verringerung von Risiken durch funktionelle Vorprüfung

> Schnellere Markteinführung, da im Entwicklungsprozess Zeit gespart wird

> Der zur Verfügung stehende Bauraum der Maschinen begrenzt die Modellgröße

> Teilweise sehr hohe Materialkosten

> Die andauernde Weiterentwicklung der Verfahren bedeutet hohe Aufrüstungskosten

Sintern
Beschreibung

Beim Sintern wird zuerst ein Grünling gepresst. Somit werden die Ausgangsstoffe (kristalin, körnig oder pulverartig) verdichtet. Dann wird der Grünling erhitzt, wobei maximal einer der Ausgangsstoffe aufgeschmolzen werden darf. Durch die Wärmebehandlung verbacken die Stoffe oberflächlich miteinander und erhalten ihre mechanische Festigkeit.

> Festphasensintern

> Flüssigphasensintern

> Kristalline, körnige oder pulverartige Ausgangsstoffe z.B. Keramik, Metall

> Technisches Porzellan

> Gebrauchskeramik

> Automotive (Bremsscheiben, Fliehgewichte)

> Durch das oberflächliche Verbacken mittels Druck lassen sich Ausgangsstoffe zusamm- enfügen, die sonst keine Verbindung miteinander eingehen

> Bauteile können starke Porosität und somit eine verringerte Festigkeit aufweisen

> Starke Einschränkungen in der Formgebung (Formen mit Hinterschneidungen sind nicht umsetzbar)

Lexikon

Beim Gießen wird aus einem formlosen (flüssig, plastisch, pulverförmig) Stoff ein fester Körper gefertigt. Es können Gestalt- und Maßänderungen (Schwund) auftreten, die zuvor berücksichtigt werden müssen. Gießen ist eines der ältesten Verfahren zur Erzeugung von Formen.

Rapid Prototyper, sogenannte 3D-Drucker, sind in der Lage, digitale Daten ohne Umwege direkt in Objekte umzusetzen. Unter dem Begriff „Rapid Prototyping“ werden die verschiedenen Verfahren der Querschnitttechnologie zusammengefasst, deren Grundlage das querschnittsweise Anfügen von Materie ist (Schichtbauverfahren).

Beim Sintern wird zuerst ein Grünling gepresst. Somit werden die Ausgangsstoffe (kristalin, körnig oder pulverartig) verdichtet. Dann wird der Grünling erhitzt, wobei maximal einer der Ausgangsstoffe aufgeschmolzen werden darf. Durch die Wärmebehandlung verbacken die Stoffe oberflächlich miteinander und erhalten ihre mechanische Festigkeit.

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