bm_2021-001_60_Auszug_raumprobe_Seite_1
bm_2021-001_60_Auszug_raumprobe_Seite_2
13576-01-01
13576-01-02
13576-01-03
13576-01-04
0/6

Sonnenschutz auf Knopfdruck

Verschattung mit Flüssigkristallen im Glas

Mit Eyrise bringt Merck Fensterelemente auf den Markt, die sich mithilfe von Flüssigkristallen in Sekundenschnelle verschatten lassen – für innen und außen.

Schaltbare Gläser gibt es seit geraumer Zeit. Bisher bekannte Systeme reagierten allerdings eher träge und hatten auch im Bezug auf Haltbarkeit so ihre Tücken. Mit der neuen Generation innovativer Glaslösungen aus dem Hause Merck Windows Technologies B.V., nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich der Flüssigkristalle, sind jetzt Lösungen verfügbar, die deutlich mehr Performance bringen. Es gibt zwei Produktlinien: eine für Außen- und eine für Innenanwendungen – s350 und i350.

Das Herz der Technologie sind Flüssigkristallzellen. Die Flüssigkristall-Mischung ist transparent, ihr werden ganz nach Bedarf spezifische Farbmoleküle zugesetzt, so dass unterschiedliche Verschattungen möglich sind. Die Flüssig kristall-Mischung befindet sich zwischen zwei Glasscheiben, die mit einer transparenten, leitfähigen Schicht versehen sind. Wird eine geringe Spannung angelegt, ändern die Moleküle in der Flüssigkristall-Zelle ihre Ausrichtung und regulieren so die Licht- und Wärmedurchlässigkeit der Verglasung. Die Technik benötigt für den Umschaltvorgang nur eine Sekunde und sorgt dafür, dass sich die dynamischen Fenster jederzeit stufenlos zwischen hell und dunkel einstellen lassen.

Die dynamischen Flüssigkristallfenster ermöglichen in Sekundenschnelle Sonnen- und Blendschutz, ohne den natürlichen Lichteinfall zu behindern. Die Variante für den Innenraum lässt sich zudem auf Knopfdruck von transparent zu transluzent umschalten und sorgt so bei Bedarf für Privatsphäre.

Beitrag der Serie Werkstoffportrait in der BM, Konradin Verlag, Ausgabe 01/21

» Lesen Sie hier das Werkstoffporträt bei BM online

Verschaffen Sie sich den kreativen Freiraum und die Materialien, die Sie brauchen