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BioMat Pavillon 2018: FLEXIBLE FORMS Holz-und Biokomposit-Forschungspavillon

BioMat Abteilung am ITKE- Fakultät Architektur und Stadtplanung- Universität Stuttgart
Projektangaben
Einreichungskategorie
  • Material
Materialklassen
Anwendungsklassen
Materialeinsatz
  • Ökologie & Nachhaltigkeit
  • Design & Farbe
  • Innovation & Neuheit
Projektbeschreibung
Der Forschungspavillon umfasste eine Fläche von ca. 55 m² und ein Innenvolumen von ca. 130 m³ mit einer Spannweite von 9,5 m und einer Höhe von 3,6 m. Sie wurde im Sommer - Winter 2018 auf dem Campus der Universität Stuttgart in der Innenstadt ausgestellt. Es bestand aus einer doppelt gekrümmten, parametrisch segmentierten Schale aus gebogenen Holz- und Bioverbundelementen, die von drei gebogenen, gekreuzten Holzbalken getragen wurden. Die Geometrie der Schale ähnelt einem 3D-Gewebe, in dem die gebogenen Bio-Verbundelemente im dreidimensionalen Raum in alle Richtungen verbunden waren. Dies ermöglichte den Ausdruck neuer ästhetisch nachhaltiger, architektonischer Merkmale der Zukunft, die durch den Einsatz digitaler Fertigungstechnologien ermöglicht wurden. Die Arbeit ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von ca. 40 Architekturstudenten und ca. 10 Experten mit Unterstützung der Universität Stuttgart, der Deutschen Agentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR/BMEL) und anderen Industrieförderungen. Video: https://vimeo.com/294668955
Materialpreis 2019
Studie & Vision
Kommentar der Jury
Beeindruckend ist die duale Konzeption dieses Forschungspavillons. Konstruktiv und materialtechnisch ist ein Pavillon entstanden, der ganz selbstverständlich an die große Tradition des Leichtbaus in Stuttgart anknüpft. Dass dabei ein Sandwichmaterial aus nachwachsenden Lignocellulosefasern zum Einsatz kommt, das auf mehrjähriger Forschung auf dem Gebiet der Anwendung biobasierter Materialien und verschiedenen Konzepten für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Architektur basiert, ist umso bemerkenswerter.
Warum wurde das Material gewählt?
Das Material ist eine Neuentwicklung von Prof. Hanaa Dahy, Leiterin der Abteilung BioMat, in Form einer Sandwichplatte mit einem flexiblen Kern aus Lignocellulosefaserplatte, die beidseitig mit 3D-Furnierschichten verstärkt ist. Die Entwicklung war notwendig um Freiform-Geometrien und Strukturen aus nachwachsenden Rohstoffen zu schaffen.
Welche besondere Qualität erzielt das Material?
Das Material wird aus nachwachsenden Lignocellulosefasern hergestellt und mit Hilfe digitaler Fertigungstechniken wurde die Genauigkeit und Qualität der Verarbeitung erreicht. In vielen Fällen ist es schwierig, eine zuverlässige Qualität von Bauelementen mit elastischen oder flexiblen Materialien zu erreichen, insbesondere wenn sie biobasiert sind. In dieser 1-zu-1-Anwendung wurden hochwertige Bauplatten mit struktureller Leistung aus 90-100 % erneuerbaren Ressourcen erreicht.
Was macht den Materialeinsatz besonders?
Das Alleinstellungsmerkmal, das dieses Material von konventionellen Faserplatten unterscheidet, ist die Flexibilität der Platte, die sie zu einer idealen Lösung für die Gestaltung von freien Bausystemen und Möbeln macht. Basierend auf erprobten Produktionsmethoden werden die Platten nach Wunsch geformt und anschließend mit Furnierlagen fixiert. Damit stehen Architekten und Planern verschiedene innovative Ideen für Gebäude im Innen- und Außenbereich mit umweltfreundlichen Ressourcen zur Verfügung.
Verortung
. Stuttgart
Deutschland
Materialien
Bioverbundverkstoffe- Sandwichelemente
BioMat Abteilung am ITKE- Fak.01- Universität Stuttgart
Büroangaben
BioMat Abteilung am ITKE- Fakultät Architektur und Stadtplanung- Universität Stuttgart
Keplerstraße 11
70174 Stuttgart
Deutschland
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