50_PEDEVILLA_ARCH-Decantei_IMG_5072_GW.jpg
Mp2021_PedevillaArchitekten_Dekantei_01.jpg
16_PEDEVILLA_ARCH-Decantei_IMG_4241_GW.jpg
Mp2021_PedevillaArchitekten_Dekantei_04.jpg
Mp2021_PedevillaArchitekten_Dekantei_03.jpg
Mp2021_PedevillaArchitekten_Dekantei_02.jpg
71__PEDEVILLA_ARCH-Decantei_IMG_5278_GW.jpg
33_PEDEVILLA_ARCH-Decantei_IMG_5251_GW.jpg
24_PEDEVILLA_ARCH-Decantei_IMG_5216_GW.jpg
65_PEDEVILLA_ARCH-Decantei_IMG_5174_GW.jpg
1/10

Decantei - Das Wirtshaus

pedevilla architekten
Projektangaben
Einreichungskategorie
  • Sonderpreis
Materialklassen
Anwendungsklassen
Materialeinsatz
  • Design & Farbe
  • Klassiker & Tradition
  • Kollektion & Kombination
Projektbeschreibung
Das neue Wirtshaus befindet sich in der Brixner Altstadt in unmittelbarer Nähe zum Dom. Die baulichen Anfänge des Gebäudes reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert. Es war unter anderem Amtssitz des Domdekans. Mehrere aufeinanderfolgende, historische Innenräume bieten Platz für bis zu hundert Personen, ein Innenhof und sonniger Garten ergänzen den Gastbetrieb. Strukturiertes eingefärbtes Glas für die Fenster und der Einsatz von Messing für Türen und Leuchten weisen auf die historische Verankerung im Domviertel hin. Dunkle Putzoberflächen und heimisches Lärchenholz schaffen eine vertraute und gesellige Wirtshausatmosphäre. Die umlaufende Wandtäfelung fasst die unterschiedlichen Zeitschichten zusammen. Der Kreis als vollkommenes geometrisches Element taucht immer wieder ordnend auf.
Materialpreis 2021
Sonderpreis
Kommentar der Jury
Kommentar von Gira: Den Gira Sonderpreis erhält in diesem Jahr das Decantei – Das Wirtshaus von Pedevilla Architekten. Das Wirtshaus in der Brixner Altstadt überzeugt nicht nur durch einen angemessenen Umgang mit der historischen Bausubstanz sondern auch durch eine sich zurücknehmende und zeitlose Architektursprache. Sorgfältig kuratierte Materialien integrieren das Wirtshaus wie ein fehlendes Puzzlestück in das geschichtsträchtige Domviertiel. Die hervorragende handwerkliche Qualität macht (gute) Architektur erlebbar und trifft den Nerv der Zeit. Gira gratuliert Pedevilla Architekten!“
Warum wurde das Material gewählt?
Es ging darum, die Räume mithilfe des Materials in ihre mittelalterliche Entstehungszeit zurückzuversetzen. Auch damals gehörten Kalkputz, massive Lärche und Messing zu den vorherrschenden Materialien. Letzteres vor allem für die Ausstattung, handwerklich verarbeitet von den Rotschmieden der Zunft.
Welche besondere Qualität erzielt das Material?
Strukturiertes eingefärbtes Glas für die Fenster und der differenzierte Einsatz von Messing für Türen, Leuchten und das Leitsystem weisen auf die historische Verankerung im Domviertel hin. Die aufwändigen, handwerklichen Bearbeitungen werden spürbar und erzeugen ein Gefühl der Vertrautheit.
Was macht den Materialeinsatz besonders?
Die Leuchten wurden händisch gedrückt, die Tür gewalzt und für ihr markantes Erscheinungsbild des Kreismotives gehämmert. Die Türknaufe wurden aus dem Massiven gedreht, das Leitsystem gelasert. Das Messing wurde auf verschiedenste Art und Weise eingesetzt, was die Vielseitigkeit des Materials zeigt.
Verortung
39042 Brixen (BZ)
Italien
Materialien
Händisch vorpatiniertes Messing für zahlreiche Einsatzzwecke, handwerklich verarbeitet
Laurenz Stockner
Butzenglas als Dreifachverglasung
Icaro Glasstudio
Heimische massive Lärche für Böden, Wände, Möbel, handwerklich verarbeitet
Tischlerei + Zimmerei Oberrauch
Büroangaben
pedevilla architekten
Paul von Sternbach Straße 1
39031 Bruneck (BZ)
Italien
Mehr zum Büro
Verschaffen Sie sich den kreativen Freiraum und die Materialien, die Sie brauchen