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Lindenhausstrasse

Scheitlin Syfrig Architekten
Projektangaben
Einreichungskategorie
  • Materialeinsatz
Materialklassen
Anwendungsklassen
Materialeinsatz
  • Design & Farbe
  • Innovation & Neuheit
Projektbeschreibung
Der über 100-jährige Bau, der mit weißen Stuckaturen an frühere Zeiten erinnert, erhielt eine Aufstockung. Deren dunkle Fassade aus horizontalen Aluminiumprofilen drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern nimmt sich gegenüber dem hellen Bestand zurück. Indem die Struktur der Fassade für die Klapp- und Schiebeläden übernommen wird, vermögen diese darin zu verschwinden. Selbst vor den Fensterfronten umlaufen die horizontalen Lamellen das Gebäude. Zur Befestigung werden die Profile in die Unterkonstruktion von vertikalen Halteschienen eingeklinkt. Während straßenseitig ein klar ablesbarer Kontrast zwischen Alt und Neu entsteht, präsentiert sich die hofseitige Gebäudehülle ganzflächig in der Lamellenkonstruktion. Die Aluminiumprofile ummanteln hier auch die vorspringenden Balkone, sodass diese mit der Fassade in einer Einheit verschmelzen. Die Lamellen reichen bis an die Kante des Firstes. Das steile Schrägdach zeichnet sich durch einen gedrehten Giebel aus und bietet den Photovoltaik-Eternit-Platten auf dem Dach die ideale Ausrichtung. Das Treppenhaus präsentiert sich mit Sichtbeton und abgestimmten Bodenfließen. Das Farbkonzept fließt vom Eingangsbereich bis in die Attikawohnung. Die von außen sichtbare Differenz von Alt und Neu verschmilzt innenräumlich zu einer Einheit. Das Erscheinungsbild lässt ein neues Gebäude entstehen, welches als Antwort auf Thematik der innerstädtischen Verdichtung zu verstehen ist.
Materialpreis 2021
Warum wurde das Material gewählt?
Die dunkle Fassade aus leichten, horizontalen Aluminiumprofilen drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern nimmt sich gegenüber dem hellen Bestand zurück. Indem die Struktur der Fassade für die Klapp- und Schiebeläden übernommen wird, vermögen diese darin zu verschwinden.
Welche besondere Qualität erzielt das Material?
Die Aluminiumprofile der Aufstockung schaffen einen Kontrast zum historischen Bestand und halten sich gleichzeitig im Hintergrund. Sogar die Fensterposition der Aufstockung lässt sich durch Klapp- und Schiebeläden verbergen.
Was macht den Materialeinsatz besonders?
Während straßenseitig ein klar ablesbarer Kontrast zwischen Alt und Neu entsteht, präsentiert sich die hofseitige Gebäudehülle ganzflächig in der Lamellenkonstruktion. Die Aluminiumprofile ummanteln hier auch die vorspringenden Balkone, sodass diese mit der Fassade in einer Einheit verschmelzen.
Verortung
6005 Luzern
Schweiz
Materialien
Metall
Pendola GmbH
Büroangaben
Scheitlin Syfrig Architekten
Libellenrain 17
6004 Luzern
Schweiz
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