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Wohnungsumbau im Hochhaus Leipziger Straße

Christopher Sitzler \ Architekt
Projektangaben
Einreichungskategorie
  • Materialeinsatz
Materialklassen
Anwendungsklassen
Materialeinsatz
  • Kollektion & Kombination
  • Ökologie & Nachhaltigkeit
  • Verfahren & Detail
Projektbeschreibung
Von der ursprünglichen Aufteilung und Raumgestaltung der Wohneinheit ist nichts mehr zu sehen. Das Apartment wurde radikal bis auf die tragende Struktur zurückgebaut. Zum Vorschein kamen dabei auch mächtige Betonunterzüge. Diese bilden zusammen mit den Stützen in der Fassade die Tragstruktur der Hochhäuser. Die verdeckte Betonstruktur wurde mit Hilfe von Restauratoren freigelegt und bildet das vorherrschende Gestaltungselement innerhalb der Wohnung. Ihnen folgen nun die neuen Grundrisslinien, unterstützt von wenigen Wandeinbauten und raumbildenden Schrankelementen. Den meisten Raum im Grundriss nimmt der Wohn- & Essbereich mit seiner offenen Küche ein. Über Eck geht er nahtlos ins Arbeitszimmer über. Unterstützt wird der fließende Raum von einem fugenlosen Gussboden. Durch zwei Schiebetüren ist außerdem der private Rückzugsbereich – ein kombiniertes Schlaf- und Badezimmer – abgetrennt. Neben dem Bett sind Badewanne und Dusche auf einem mit weißen, quadratischen Schwimmbad-Formkacheln gefliesten Podest angeordnet. Der offene Nassbereich führt die toughe und minimalistische Formensprache des Apartments konsequent fort. Geschickt gepaart wurde der Neo-Brutalismus mit ausgesuchten Material-Akzenten und hochwertigen Detaillösungen. Weißer Marmor als Arbeitsfläche und Rückwand der Küchenzeile sowie das warme, helle Eichenholz der Einbauten erzeugen einen feinen Kontrast zu den übrigen rohen Betonoberflächen. Entstanden ist ein absolut zeitgenössisches, urbanes Interieur.
Materialpreis 2021
Warum wurde das Material gewählt?
Es wurden passende Materialien zum Objektbestand der 70er Jahre gesucht. Die Materialien gehen eine zeitgemäße und moderne Symbiose mit dem Bestand ein. Zusätzlich wird mit Kontrasten von strukturellem Rohbau und hochwertigen Detaillösungen im Ausbau gearbeitet.
Welche besondere Qualität erzielt das Material?
Durch den Einsatz der neuen Materialien wird der sichtbare Rohbau veredelt und es entstand eine hochwertige Qualität mit ausgesuchten Material-Akzenten.
Was macht den Materialeinsatz besonders?
Der Gussboden wurde fugenlos in der gesamten Wohnung verlegt. Die Farbe des Bodens wurde auf die HPL Fronten der Einbauten angepasst um einen fließenden Raum zu schaffen. Die durch den Bestand vorgegebenen Raumproportionen wurden durch die Materialien beeinflusst.
Verortung
10117 Berlin
Deutschland
Materialien
Gussboden Senso Pure
Senso
HPL Fronten Abet Laminati Polaris
Abet GmbH
Formfliesen Pro Architectura Sinus V&B
Villeroy & Boch AG
Büroangaben
Christopher Sitzler \ Architekt
Leipziger Straße 48
10117 Berlin
Deutschland
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